Reaktionen & Folgen der Corona-Pandemie für Verein, Jugendabteilung, Trainer & Spieler/innen

Stand vom 19.3.2020

Alexander Steinheber: Ich denke, dass uns alle die Entwicklung der letzten Tage und die aktuelle Situation mehr als überrascht und unvorbereitet getroffen hat. Jeder muss jetzt zunächst einmal lernen mit der Situation umzugehen und sollte zwingend die Vorgaben der Regierung befolgen. Ich bitte deshalb auch Ansammlungen auf unseren Sportplätzen oder auf dem Spielplatz vor unserem Vereinsheim zu meiden. Für unseren Verein bedeutet dies in erster Linie, dass alle Termine rund um den Fußball bis auf weiteres abgesagt sind und somit der eigentliche Zweckbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Auch der Wirtschaftsbetrieb wird durch die Absage der geplanten Veranstaltungen wie Vereinsfeste, private Feierlichkeiten oder Sitzungen und Versammlungen stark beeinflusst. Es wird sich zeigen wie die Krise das Vereinsleben und eventuell auch den Blickwinkel auf den Amateurfußball verändern wird.

Alexander Steinheber: Ich denke, dass uns alle die Entwicklung der letzten Tage und die aktuelle Situation mehr als überrascht und unvorbereitet getroffen hat. Jeder muss jetzt zunächst einmal lernen mit der Situation umzugehen und sollte zwingend die Vorgaben der Regierung befolgen. Ich bitte deshalb auch Ansammlungen auf unseren Sportplätzen oder auf dem Spielplatz vor unserem Vereinsheim zu meiden. Für unseren Verein bedeutet dies in erster Linie, dass alle Termine rund um den Fußball bis auf weiteres abgesagt sind und somit der eigentliche Zweckbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Auch der Wirtschaftsbetrieb wird durch die Absage der geplanten Veranstaltungen wie Vereinsfeste, private Feierlichkeiten oder Sitzungen und Versammlungen stark beeinflusst. Es wird sich zeigen wie die Krise das Vereinsleben und eventuell auch den Blickwinkel auf den Amateurfußball verändern wird.

Michael Klaus: Wir sollten als Gesellschaft alles Mögliche tun, um Menschen in Risikogruppen zu schützen. Somit sehe ich die Maßnahmen prinzipiell als positiv an, jedoch sollten wir die Themen sachlich benennen, abarbeiten und in keine Hysterie verfallen. Zauberwort: Entschleunigung. Probleme gibt es dadurch keine, nur Herausforderungen. Nachdem die halbe Vorbereitung absolviert war und nun ein kompletter Stillstand erfolgt sehe ich die Gefahr von Spielerverletzungen. Für den letzten Jugend-Jahrgang ist es schade, dass ihr letztes Jahr im Jugendbereich in dieser Art und Weise abläuft. Es wird interessant werden wie und ob die Runde weitergeht und wie die Regelungen zu Auf- und Abstieg erfolgen. Solange nichts entschieden ist, ist die Diskussion des Vorgehens jedoch müßig, da wir dies nicht beeinflussen können.

Hans-Joachim Golder: Das Corona-Virus stellt unseren Alltag komplett auf den Kopf. Der Virus ist ernst zu nehmen, besonders ältere Mitmenschen sind gefährdet. Die eingeleiteten Maßnahmen kann ich nachvollziehen und glaube, dass noch schärfere Vorgaben kommen. Für die Spieler werde ich noch einen Trainingsplan erstellen, vielleicht lässt sich das in Form eines Podcast umsetzen. Jeder sollte sich fit halten und seine eigenen Trainingseinheiten absolvieren. Noch hoffen wir, dass wir Ende April mit den Spielen anfangen und vorher wieder zusammen trainieren können.

Rene Groß: Ich denke die Situation im Moment hat schon etwas beängstigendes und wird für uns alle eine große Herausforderung. Vieleicht hat die Sache auch was Gutes und wir fahren alle einen Gang zurück. Natürlich hoffe ich das wir alle diese schwierige Zeit gesund überstehen und schnell wieder Normalität einkehrt, aber das wird voraussichtlich noch dauern. Mitten in eine bis dahin gute Vorbereitung platzt dieser Virus und legt alles lahm. Die Situation im Moment rückt den Fußball völlig in den Hintergrund und ich wage keine Prognose wann oder ob wir diese Saison überhaupt zu Ende spielen. Sportlich gesehen ist das sehr schade. Auch die Arbeit und Zeit mit den Mädels vermisse ich sehr und hoffe, dass wir bald wieder der schönsten NEBENSACHE der Welt nachgehen dürfen.

Martin Fischer: Es ist aktuell schwierig für uns Spieler. Da wir kein Training haben und die Runde bald gestartet wäre, waren wir voll in der Vorbereitung. Durch die Verbote, welche meiner Meinung nach richtig sind, werden wir nun voll aus der Vorbereitung geworfen. Das gibt natürlich auch Fitnessprobleme. Für mich ist es auch ein Problem mich selbst zu motivieren, allein etwas zu machen bzw. Joggen zu gehen – in der Gruppe ist es besser – das geht aber aktuell nicht…

Lisa Koukol: Für mich ist es immer noch unfassbar, wie sich die ganze Situation hier entwickelt hat und was für Folgen die Epidemie mit sich bringt. Alle Mädels waren schon hochmotiviert für die anstehende Rückrunde und sind aufgrund der gezwungenen Pause natürlich enttäuscht. Dennoch sehe ich die Maßnahme, den Spielbetrieb vorerst einzustellen, als absolut richtig. Unsere Gesundheit steht an erster Stelle! Jetzt müssen wir abwarten und hoffen, dass sich die Situation schnell beruhigt, das öffentliche Leben wieder aufgenommen werden kann und wir dann auch endlich wieder Fußball spielen dürfen!